138 Fahrer, spektakuläre Sprünge und unzählige helfende Hände: Am 3. Oktober verwandelte sich Pößneck erneut in eine Downhill-Arena.
Was 2024 als mutige Idee begann, hat sich zwei Jahre später zu einem echten Highlight im Veranstaltungskalender unserer Stadt entwickelt. Am Tag der Deutschen Einheit 2026 veranstaltete die Sektion Rad des MSC Pößneck e.V. im DMV die zweite Auflage des CityDownhill Pößneck. Und eines können wir bereits jetzt sagen: Der enorme Aufwand der vergangenen Monate hat sich gelohnt!
Bereits bei der Premiere 2024 hatten wir mit 85 Fahrern und rund 5.000 Zuschauern unsere eigenen Erwartungen übertroffen. Für die zweite Auflage wollten wir deshalb nicht einfach nur an diesen Erfolg anknüpfen. Wir wollten die Veranstaltung weiterentwickeln, die Strecke noch attraktiver gestalten und den Besuchern ein Erlebnis bieten, das in Erinnerung bleibt.
1,4 Kilometer voller Adrenalin
Vom höchsten Punkt unserer Stadt, der Altenburg, führte die rund 1,4 Kilometer lange Rennstrecke mit etwa 130 Höhenmetern hinunter bis zum Altstadtplatz.
Dabei hatte es die Strecke ordentlich in sich. Steile Waldpassagen, Wurzeln, Felsen, enge Gassen und schnelle Asphaltabschnitte verlangten den Fahrern einiges ab.
Besonders spektakulär waren die drei LKW, die wir als Sprunghindernisse in die Strecke integriert hatten. Sie sorgten nicht nur bei den Fahrern für reichlich Adrenalin, sondern auch bei den Zuschauern für staunende Gesichter.
Mit insgesamt 138 Fahrerinnen und Fahrern konnten wir das Starterfeld gegenüber 2024 deutlich vergrößern. Besonders gefreut hat uns, dass Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Regionen den Weg nach Pößneck gefunden haben.
Am Ende sicherte sich Tobias Schafferhans den Sieg bei den Herren. Bei den Damen stand Lisa Barandun ganz oben auf dem Podium.
Auch der Nachwuchs durfte nicht fehlen
Dass uns als MSC Pößneck die Nachwuchsförderung besonders am Herzen liegt, dürfte längst kein Geheimnis mehr sein.
Umso schöner war es, dass auch das Kids Race der MTB-Agency großen Zuspruch fand. Mehr als 90 Kinder gingen in den verschiedenen Altersklassen an den Start.
Von den Kleinsten auf dem Laufrad bis zu den Nachwuchsfahrern der U13 war alles vertreten. Dabei ging es nicht ausschließlich um Platzierungen und Bestzeiten. Viel wichtiger war uns, den Kindern die Freude am Radsport zu vermitteln und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst ein Teil dieser besonderen Veranstaltung zu sein.
Vielleicht haben wir hier sogar den einen oder anderen zukünftigen CityDownhill-Starter gesehen.
Viel mehr als nur ein Fahrradrennen
Natürlich standen die sportlichen Leistungen im Mittelpunkt. Doch das CityDownhill Pößneck ist inzwischen weit mehr als ein Rennen gegen die Uhr.
Entlang der Strecke herrschte eine besondere Atmosphäre. Zuschauer feuerten die Fahrer an, DJs sorgten für Stimmung und die gesamte Veranstaltung verwandelte unsere Innenstadt für einen Tag in eine außergewöhnliche Kulisse für den Mountainbikesport.
Genau das war von Anfang an unser Ziel: Menschen zusammenbringen, unsere Stadt beleben und zeigen, was mit Leidenschaft und ehrenamtlichem Engagement möglich ist.
Sechs Organisatoren. Aber Hunderte Menschen, die dahinterstehen.
Hinter dem CityDownhill steht ein sechsköpfiges Organisationsteam aus unserer Sektion Rad. Doch eines ist uns besonders wichtig:
Das CityDownhill sind nicht wir sechs. Das CityDownhill sind alle, die daran mitwirken.
Eine Veranstaltung dieser Größenordnung lässt sich nicht mit sechs Personen auf die Beine stellen.
Da sind die zahlreichen Helfer, die über Wochen und Monate an der Strecke gearbeitet, Hindernisse gebaut, Absperrungen organisiert und unzählige Stunden ihrer Freizeit investiert haben.
Da sind die rund 50 Streckenposten, die an 25 Stationen für die Sicherheit gesorgt haben. Die Menschen in der Versorgung, die Sanitäter, unsere Fotografen und Videografen, die Fahrerbetreuung, die Reinigungskräfte und all diejenigen, die im Hintergrund Aufgaben übernommen haben, die für viele Besucher gar nicht sichtbar sind.
Und nicht zuletzt unsere Familien, die in den vergangenen Monaten häufig auf gemeinsame Zeit verzichten mussten und uns trotzdem den Rücken freigehalten haben.
Jeder Einzelne hat seinen Teil dazu beigetragen.
Niemand war wichtiger als der andere. Und ohne dieses Miteinander wäre das CityDownhill 2026 nicht möglich gewesen.
Ein großes Dankeschön an unsere Unterstützer
Ein besonderer Dank gilt natürlich auch unseren Sponsoren und Partnern.
Ohne die finanzielle, materielle und organisatorische Unterstützung zahlreicher Unternehmen wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung schlichtweg nicht realisierbar.
Ebenso möchten wir uns bei der Stadt Pößneck, den beteiligten Behörden, den Anwohnern und allen weiteren Unterstützern für die Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.
Wir wissen, dass eine solche Veranstaltung auch Einschränkungen mit sich bringt. Umso mehr schätzen wir die Unterstützung, die wir in unserer Heimatstadt erfahren haben.
Nach dem Rennen ist vor dem nächsten Projekt
Für uns als Sektion Rad des MSC Pößneck endet die Arbeit mit dem CityDownhill keineswegs.
Mit unserem Trailpark Ra(d)tsberg verfolgen wir bereits das nächste große Ziel: Wir möchten dem Mountainbikesport in Pößneck dauerhaft einen Platz geben und insbesondere Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten bieten, diesen Sport auszuüben.
Denn genau darum geht es uns letztendlich. Nicht nur darum, alle zwei Jahre ein großes Event zu veranstalten, sondern darum, nachhaltig etwas für den Sport und unsere Region zu bewegen.
Pößneck, das war euer CityDownhill!
Hinter uns liegen Monate voller Planung, unzählige Besprechungen, lange Arbeitseinsätze und sicherlich auch die eine oder andere schlaflose Nacht.
Doch wenn wir auf den 3. Oktober zurückblicken, bleibt vor allem eines:
Stolz.
Stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben. Stolz auf unsere Helfer, unsere Partner und unseren Verein. Und stolz darauf, dass wir in unserer kleinen Stadt eine Veranstaltung auf die Beine stellen konnten, die weit über die Stadtgrenzen hinaus Aufmerksamkeit findet.
Danke an alle, die das CityDownhill Pößneck 2026 zu dem gemacht haben, was es war.
Tino Büschel – SocialMediaManager MSC Pößneck e.V.
